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02
Dez

Oberzell steckt über den Winter unten fest

Geschrieben von SV Oberzell e.V. am Sonntag, 02. Dezember 2018 15:26.

Mit einer Niederlage und damit einer weiteren Enttäuschung geht der SV Oberzell in die Winterpause der Fußball-Landesliga. Beim 1:3 gegen den SV Ochsenhausen fehlte es erneut offensiv an Durchschlagskraft, hinten hielt die Defensive in den entscheidenden Situationen nicht dicht.

Die Oberzeller gingen sehr tief stehend in die Partie. Trainer Achim Pfuderer blieb kaum eine andere Wahl: „Wir mussten die gesamte linke Seite umbauen.“ Marcel Freisinger begann links in der Viererkette, im linken Mittelfeld Hakan Fil. Die Ochsenhausener setzten viel Druck und ein Pressing, das bisweilen schon am Oberzeller Strafraum begann, dagegen. Pfuderers Ziel war es, über Ballgewinne und Umschaltsituationen zu Chancen zu kommen. „Wir wollten dieses Spiel gewinnen.“ Die Offensive der Oberzeller hatte jedoch schlicht zu wenig Qualität. Die Stürmer machten kaum einmal einen Ball fest, die Offensivreihe gewann nur selten einen Zweikampf.

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25
Nov

Felix Tremmel dreht das Spiel

Geschrieben von SV Oberzell e.V. am Sonntag, 25. November 2018 17:00.

Durch einen Doppelpack von Felix Tremmel hat der SV Oberzell in der Fußball-Landesliga mit 2:1 gegen die SG Kißlegg gewonnen. Die Oberzeller zeigten große Moral und kamen nach einem 0:1-Pausenrückstand zurück ins Spiel. Umso bitterer war die Niederlage für den Tabellenletzten aus Kißlegg. Die SG machte ein gutes Spiel, belohnte sich aber nicht.

Große Erleichterung“ spürte Oberzells Trainer Achim Pfuderer nach dem Abpfiff auf dem heimischen Kunstrasen. „Die Mannschaft hat eine super Moral gezeigt. Dass wir derzeit nicht das große Fußballfest erwarten können, ist klar.“ Beide Mannschaften brauchten unbedingt ein Erfolgserlebnis. Der SVO wartete seit sieben Spielen auf einen Sieg, Kißlegg kam als Tabellenletzter nach Oberzell. Pfuderer schickte seine Mannschaft im 4-1-4-1-System aufs Feld, Roland Wiedmanns Kißlegger hielten im 4-4-2 dagegen. Die Gäste verteidigten aufmerksam, standen kompakt und hielten so vor allem das Zentrum dicht.

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18
Nov

VfB Friedrichshafen heißt der Derbysieger

Geschrieben von SV Oberzell e.V. am Sonntag, 18. November 2018 17:08.

Eine bärenstarke Vorstellung während der ersten Halbzeit hat dem Fußball-Landesligisten VfB Friedrichshafen am Samstagnachmittag genügt, um am 14. Spieltag gegen den SV Oberzell den neunten Saisonsieg einzufahren. Vor der abschließenden Partie vor der Winterpause am nächsten Wochenende in Altheim konnte die Mannschaft von VfB-Spielercoach Daniel Di Leo den vierten Tabellenplatz mit drei Punkten Vorsprung vor dem Lokalrivalen SV Kehlen festigen.

„Never change a winning team“: Dies war der Leitgedanke von Di Leo für das Grundgerüst seines Aufgebots im Derby vor rund 150 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz des VfB-Stadiongeländes. Der Häfler Spielertrainer stand bis Mitte der zweiten Halbzeit außerhalb des Spielfelds, wie auch Stürmerkollege Sascha Hohmann und Routinier Ralf Heimgartner. In der Offensive sollten es aufseiten des VfB zunächst Harun Toprak und Damir Mirkivic richten.

Bei den Gästen aus dem Schussental stand nicht Sven Benno, sondern Ex-VfB-Torwart Kai Mähr zwischen den Pfosten. Der musste gleich nach zwölf Minuten das erste Mal am Nachmittag den Ball aus dem eigenen Tornetz fischen. Es war die erste hochkarätige Chance, welche die Häfler sogleich in Zählbares ummünzten. Nach einer durch Marian Pfluger getretenen Ecke kam der Innenverteidiger Nicolai Weissenbacher kurz vor dem Fünfmeterraum an den Ball. Unglücklich für Mähr, dass er in dieser Situation - wie auch seine Mitspieler - einen Tick zu weit weg stand. Weissenbacher fackelte nicht lange, legte sich den Ball zurecht und besorgte mit einem Drehschuss die VfB-Führung.

Teils behäbiger Auftritt

„Auf geht’s, Männer. Das ist zu wenig. Mehr Mut, mehr Körpersprache“, rief SVO-Coach Achim Pfuderer wenige Minuten später seinen Schützlingen zu. In der Tat traten die Oberzeller vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig couragiert und teils behäbig auf. Friedrichshafen dagegen kombinierte teils flüssig, machte die Räume eng, lief den Gegner früh an und erspielte sich einige gute Tormöglichkeiten. Als Eugen Strom in der 15. Minute Teamkollege Joshua Merz in Szene setzte, ging der Ball knapp am Tor vorbei. Einen Freistoß von Harun Toprak (30.) faustete Kai Mähr gerade noch von der Linie. Und nachdem Denis Nikic mit Merz ein schönes Doppelpassspiel aufzog, flankte der enteilte VfB-Kapitän uneigennützig in die Mitte, wo Mirkovic knapp den Ball verpasste (35.).

Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für die Hausherren: Mirkovic, herrlich in den Lauf gespielt von Toprak, setzte sich im Laufduell gegen Oberzells Innenverteidiger Niklas Schlegel durch und schoss halbhoch ein. Vor der Pause hatte Jason Müller noch die Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch verhinderte VfB-Keeper Heiko per Fußabwehr das drohende 2:1.

Der Rest des Nachmittags ist schnell erzählt, weil nach dem Seitenwechsel die Partie zusehends verflachte. Beide Mannschaften wechselten zwar eifrig durch, boten jedoch nicht mehr wirklich landesligatauglichen Fußball. Am Ende ging Friedrichshafen als Derbysieger vom Platz. „Wir hatten unsere Chancen, waren jedoch heute teils sehr ängstlich unterwegs und haben nach Wiederanpfiff nicht die letzten zehn Prozent mehr drauflegen können“, meinte Pfuderer nach Spielschluss. Oberzell fiel durch die Niederlage auf einen Abstiegsrang zurück. Für Daniel Di Leo war es „ein verdienter Sieg aufgrund der ersten Halbzeit.“

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12
Nov

Oberzell punktet gegen Biberach

Geschrieben von SV Oberzell e.V. am Montag, 12. November 2018 17:33.

Der SV Oberzell ist in der Fußball-Landesliga gegen den FV Biberach nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Die Oberzeller verteidigten ihre frühe Führung lange Zeit hervorragend, mussten aber mit der ersten echten Großchance des Gegners den Ausgleich hinnehmen.

Die Partie begann wie gemalt für den SVO: In der 6. Spielminute bekam Oberzells Sechser Semih Deniz den Ball von der Kante des Strafraums mustergültig zurückgelegt und traf aus über 20 Metern Torentfernung optimal – von der Unterkante der Latte sprang die Kugel zwar wieder zurück ins Feld, wurde aber dann von Biberachs Torwart Alexander Beck unbeabsichtigt über die Linie befördert. Dietmar Hatzing haderte an der Seitenlinie: „Die Oberzeller schießen in der Situation fünf Mal aufs Tor und wir gehen nicht dazwischen.“ Mit dem Vorsprung konnten sich die Oberzeller zurückfallen und den Gegner kommen lassen. Was der SVO in den folgenden 40 Minuten bis zur Halbzeit bot, war defensiv hervorragend. Die gerühmte Offensive der Biberacher – immerhin kam der Aufsteiger als Tabellenzweiter – fand in keiner Situation ein Mittel gegen die gut verteidigenden Hausherren.